Jetzt am Hahn – Lemke Maibock

Ab nach draußen: Mit dem Maibock eröffnen wir die Open-Air-Saison in unserem Hopfengarten!

Von April bis Juni wird der Maibock klassischerweise ausgeschenkt. Damit begleitet er den Start in die Biergarten-Saison! Allerdings kann es besonders im April noch einmal kalte Tage geben. Und mit frostigen Nächten muss man sogar bis zu den so genannten „Eisheiligen“ Mitte Mai rechnen. Deshalb passt dieses traditionelle helle Bockbier jetzt richtig gut: Mit einem Alkoholgehalt von mindestens 6 bis 8,5 Prozent wirkt es noch angenehm wärmend.

Nicht ohne Grund wird der Maibock auch als Frühlings- oder heller Bock bezeichnet. Mit ihm endet die Zeit der starken, untergärigen Biere. Er markiert den perfekten Übergang zu den sommerlichen Bieren wie fruchtige Pale Ales, IPAs oder die spritzige Berliner Weiße.

Das ist der Maibock 2022 von Lemke Berlin

Unser Maibock wird der Tradition entsprechend nur einmal im Jahr gebraut und ist daher streng limitiert. Pünktlich zum Start haben wir unseren Hopfengarten auch herausgeputzt. Ihr seid eingeladen, die ersten warmen Tage mit einem frisch gezapften hellen Bock direkt draußen zu genießen!

Der Lemke Maibock 2022 funkelt goldgelb im Glas, verströmt einen zart blumigen Duft und zitronige Frische. Feine Karamellnoten und 6,2 Prozent Alkohol sorgen für einen wärmenden Effekt. Leicht malzig, nur wenig bitter: Dieser Maibock macht eben Lust auf die ersten Biergarten-Abende nach einer langen Winterpause.

Exkurs in die Historie: Maibock ist der Frühblüher unter den Bieren

Mit dem Maibock endet traditionell nicht nur die Winterzeit mit kaltem, grauem Wetter, sondern auch die Zeit der untergärigen Starkbiere. Dazu zählen neben dem Maibock unter anderem der Weihnachts- und Winterbock. Diese Biere wurden früher in der kalten Jahreszeit gebraut, weil die untergärige Hefe nur bei kühlen Temperaturen arbeitet.

Ober- oder untergärig: Erst seit dem 17. Jahrhundert bewusst genutzt

Dass Hefen für den Gärprozess verantwortlich sind, davon ahnten die ersten Brauer wenig. Lange Zeit war Bier eher ein Zufallsprodukt: Warum das eine gelang und das andere nicht, blieb rätselhaft. Im 17. Jahrhundert erkannte man zumindest die Wirkung von Hefen. So wurde fortan gezielt ober- und untergärig gebraut. Aber erst in den 1870er Jahren wies Lois Pasteur die Hefepilze als treibende Kraft nach. Der Brauprozess ließ sich auf Basis dieser Erkenntnisse nun immer genauer steuern.

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